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Wer braucht schon Sommer, wenn man im Winter jede Schneeballschlacht gewinnt?

Wenn ich an meine eigenen Winterferien aus Kindertagen zurückdenke, sehe ich vor allem eines: verschneite Landschaften, klirrende Kälte und endlose Tage voller Rodeln, Toben und Lachen. Damals schüttelte Frau Holle ihre Betten noch zuverlässig und der Winter fühlte sich an, als würde er ewig dauern.

Seitdem wünsche ich mir jedes Jahr aufs Neue, dass es wenigstens dann schneit, wenn die Kinder Ferien haben. In diesem Jahr ist dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen. Der Schnee liegt, die Schule fällt aus und unser Haus ist erfüllt von Vorfreude und Aufregung. Manchmal frage ich mich schmunzelnd, ob ich die einzige Erwachsene in unserem Haus bin, die sich darüber genauso freut wie die Kinder.

Schon früh am Morgen stellen sich die Kinder die Fragen: Wie viel Schnee ist über Nacht gefallen? Reicht es für einen Schneemann, ein Iglu oder eine rasante Schlittenfahrt? Und vor allem, wann geht es endlich nach draußen? Die Begeisterung ist ansteckend und plötzlich zeigt sich, dass Winter mit Kälte und Schnee etwas ganz Besonderes sein kann.

Diese wenigen Tage im Jahr erinnern uns daran, wie gut es tut, sich von kindlicher Freude mitreißen zu lassen. Ob an diesen Tagen wirklich alles pünktlich und reibungslos läuft, rückt dabei angenehm in den Hintergrund. Wegen ein paar Frosttagen geht die Welt nicht unter, aber vielleicht wird sie ein kleines Stück leichter.

Text/ Bilder: Kathrin Hartinger – Kinder- und Jugendhaus Kupferhütte, Sangerhausen

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