„Es war unglaublich, welche Ruhe sie ausstrahlte und mit welcher Geduld Marion immer wieder Zugang zu Kindern fand, auch zu den besonders schwierigen.“ sagt Kinderdorfvater Mario Klapproth über seine Kollegin Marion Klischat. „Sie tat unserem Team sehr gut“, ergänzt er noch. Die ehemalige Kinderdorfmutter arbeitete vor ihrem Eintritt in den Ruhestand als Erzieherin in seiner Kinderdorffamilie, unterstützte die Kinderdorfeltern bei der Betreuung ihrer sechs Kinder. Sie machte das gern, immer noch.

Vorher hatte sie 19 Jahre lang ihre eigene Kinderdorffamilie in Magdeburg. Gemeinsam mit ihrem Mann begleitete Marion neben ihren beiden eigenen Töchtern insgesamt 20 Kinderdorfkinder auf dem Weg in die Selbständigkeit. Und „einmal Kinderdorfmutter – immer Kinderdorfmutter“ hält sie bis heute zu vielen von ihnen engen Kontakt.
Als das Dezentrale Kinderdorf des ASF Sachsen-Anhalt e.V. sein 25. Jubiläum feierte, konnte Marion Klischat auf 22 spannende Jahre im Kinderdorf zurückblicken. Auf die Frage, was sie sich und dem Kinderdorf wünscht, sagte sie: „ Dass die Kinderdorf-Idee weiterlebt! Ich wünsche mir sehr, dass es auch weiterhin junge Leute gibt, die diese schöne Aufgabe übernehmen, ihr Leben mit Kindern zu teilen, deren eigene Familie das nicht leisten kann. Und für mich und meine Familie natürlich Gesundheit.“
Liebe Marion, Vielen Dank! Alles Gute auch für die Zukunft wünscht Dir im Namen aller Kollegen

Dagmar Hellfritsch
Leiterin Dezentrales Kinderdorf

Beim Verein Deutsche Sprache e.V. kann man Patenschaften für Worte übernehmen, die vom Aussterben bedroht sind. Vor ein paar Jahren übernahm Marion Klischat die Patenschaft für das Wort „Kinderdorfmutter“.