Die diesjährige Ferienfahrt vom 13.-22. August führte uns fünf Kinder/ Jugendliche und zwei Erzieher der Wohngruppe Magdeburg noch einmal auf die Insel Rügen, nachdem es uns letztes Jahr dort so gut gefallen hatte. Wir wohnten wieder in dem Surfhostel in Suhrendorf auf der Halbinsel Umanz und freuten uns auf das Wiedersehen mit Achim, dem Betreiber des Hostels.

Pause auf der Fahrradtour

Bereits die sechsstündige Hinreise war für alle Beteiligten spannend und ein schönes Erlebnis. Bei der Ankunft waren alle total happy und überglücklich. Von Müdigkeit keine Spur. Nach der stürmischen Begrüßung von Achim ging es sofort in den für uns reservierten Bungalow zum Betten beziehen und Taschen auspacken. Die anschließende Freizeit genossen alle in vollen Zügen. „Alte" Bekannte aus den letzten Ferien trafen wir wieder und knüpften neue Kontakte.

Gleich am nächsten Tag lachte die Sonne, sodass wir sofort einen Ausflug an die Ostsee (Nordstrand) bei Kap Arkona machten. Die großen Augen von unserem Justin, der das erste Mal in seinem Leben an der Ostsee war, muss man einfach gesehen haben. Einzigartige Wellen verschafften unseren Jungs einen riesigen Spaß beim Springen und Toben im Wasser. Dass die Wassertemperatur nur ca. 18° betrug, störte niemanden. Dann suchten die Jungs Muscheln, spielten Volleyball oder faulenzten einfach nur auf der Decke.

Strand auf Rügen

An einem anderen Tag am Nordstrand bewölkte sich urplötzlich der Himmel und wir mussten das Baden abbrechen. Wir überredeten die Jungs zu einem Spaziergang zum Kap Arkona. Die 3,5 km Fußmarsch gefielen nicht jedem, aber alle wurden mit einem einzigartigen Blick auf das Meer belohnt und waren schließlich doch glücklich, mitgekommen zu sein.

Bei einem Ausflug auf die autofreie Insel Hiddensee haben wir mit den Fahrrädern die drei Ortschaften besucht und uns ihre Sehenswürdigkeiten angesehen. Dass sie ihr Taschengeld ausgeben konnten, erhöhte die Freude am Ausflug bei den Jungs.

Wir nutzten die Ferien und unternahmen mehrere Fahrradtouren in die nähere Umgebung (60 km). An den Abenden danach waren alle geschafft und wollten früh ins Bett. Leckeres Essen, mehrmals frischer Fisch und zweimal vom Grill, rundeten das diesjährige Ferienerlebnis unserer Jungs ab.